Fragebogen zur Arbeitszufriedenheit durch Einführung der Teilhabeplanung und Teilhabekonferenzen

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda befasst sich seit Jahren mit der Entwicklung von Instrumenten zur Hilfeplanung in der gesamten Bundesrepublik. Rheinland-Pfalz ist das erste Bundesland, das flächendeckend für alle Menschen mit Behinderung vor fünf Jahren die Individuelle Teilhabeplanung und Teilhabekonferenzen verbindlich eingeführt hat. In dem Ihnen übertragenen Aufgabenbereich haben beide Instrumente Einfluss auf Ihr persönliches Arbeitsfeld erhalten und eine neue Arbeitsweise von Ihnen gefordert. Die Studie soll Aufschluss darüber geben, ob sich Ihre Arbeitszufriedenheit durch die Arbeit mit den Instrumenten verändert hat. Daher sind nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesprochen, die vor Einführung der Instrumente an der Entscheidung über eine Eingliederungshilfe nach SGB XII involviert waren und immer noch an der Teilhabeplanung und/oder den Teilhabekonferenzen beteiligt sind.

Arbeitszufriedenheit hat Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit, sie erhöht die Lebensqualität. Gleichzeitig haben zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positive Auswirkungen auf das Unternehmen und die Dienstleistung. Daher ist es für Sie, aber auch für Ihren Arbeitgeber und die Menschen, die von der Dienstleistung unmittelbar betroffen sind, besonders wichtig, dass die Instrumente, mit denen Sie arbeiten, ihre Arbeitszufriedenheit unterstützen. Häufig wird bei der Bewertung eines Instrumentes der Blick nur auf finanzielle Effekte oder die Wirkung auf die Nutzer und nicht auf die Personen gerichtet, die die Instrumente anwenden. Mit dieser Erhebung werden Sie in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. Durch das Einverständnis Ihres Arbeitgebers zu dieser Studie zeigt dieser sein Interesse an Ihrer Arbeit und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Ergebnissen. Die Höhe des Rücklaufs bestimmt die Aussagefähigkeit des Berichts. Daher würde es uns sehr freuen, wenn Sie maximal 15 Minuten Ihrer Zeit aufwenden, um den beiliegenden Fragebogen zu beantworten und bis zum 25. Juli 2008 online an die Hochschule zurücksenden. Ihre Anonymität ist uns ein besonderes Anliegen, daher werden die Daten aus Ihrer Rückmeldung direkt in ein Auswertungsschema übertragen und somit von der Rückmeldung getrennt. Bei der weiteren Bearbeitung werden nur noch die automatisiert übertragenen Antworten verwendet. Selbstverständlich werden Sie und Ihre Arbeitgeber als erste über die Ergebnisse informiert. Eine Veröffentlichung ist beabsichtigt. Anhand der Fragen können Sie erkennen, dass keine Rückschlüsse auf Sie oder Ihr unmittelbares Arbeitsumfeld möglich sind. Die Beteiligung ist freiwillig; eine Beteiligung oder Nicht-Beteiligung hat keine persönlichen Konsequenzen. Die Hochschule hat ein rein wissenschaftliches Interesse an der Studie, sie ist ergebnisoffen und nicht beauftragt. Nur Ihre Aussage zählt.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Prof. Dr. Petra Gromann

Haben Sie noch Fragen? Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule: Prof. Dr. Petra Gromann
E-mail-Anschrift: petra.gromann@sw.hs-fulda.de Rufnummer: 0661/9640 226

1. 1) Einen wesentlichen Teil meiner Lebenszeit verbringe ich mit Arbeit. Arbeitszufriedenheit ist mir wichtig.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

2. Durch die Einführung der Teilhabeplanung (THP) und der Teilhabekonferenzen (THK)
erhalte ich eine konkrete Vorstellung über den jeweiligen Bedarf eines Menschen mit Behinderung.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

3. Durch die Einführung von THP und THK habe ich eine genauere Vorstellung über die notwendige individuelle Unterstützungsleistung für den behinderten Menschen.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

4. Mit der Einführung von THP und THK wurde das Leistungsspektrum der Leistungsanbieter verändert.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

5. Mit der Einführung der THP und THK kann ich einzelne Maßnahmen für Menschen besser steuern, weil ich eine bessere Erfolgskontrolle und damit einen Korrekturmechanismus habe.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

6. Die Einführung von THP und THK führte zu einer erhöhten Transparenz in der Aufgabenverteilung, den Abläufen und Strukturen.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

7. Die Einführung von THP und THK führte zur verbesserten Kooperation innerhalb der Behörde.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

8. Die Einführung von THP und THK führte zu einem verbesserten Kontakt mit dem Leistungsberechtigten.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

9. Die Einführung von THP und THK führte zu einer verbesserten Kooperation mit den Leistungserbringern.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

10. Durch die Einführung von THP und THK hat sich mein Entscheidungs- und Verantwortungsbereich vergrößert.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

11. Durch die Einführung von THP und THK fühle ich mich mehr unter Druck.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

12. Durch die Einführung von THP und THK ist meine Arbeit abwechslungsreicher geworden.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

13. Durch die Einführung von THP und THK habe ich mein Wissensspektrum erweitert.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

14. Durch die Einführung von THP und THK empfinde ich eine höhere Verantwortung für den Leistungsberechtigten.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

15. Durch die Einführung von THP und THK fühle ich mich überfordert.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

16. Durch die Einführung von THP und THK haben sich meine Chancen auf berufliches Weiterkommen (Höhergruppierung, Beförderung) erhöht.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

17. Durch die Einführung von THP und THK kann ich meine Fähigkeiten besser einbringen.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

18. Mit der Einführung von THP und THK wird meine Arbeit durch meine Vorgesetzten mehr anerkannt.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

19. Durch die Einführung von THP und THK ist meine Arbeit interessanter geworden.
stimmt völlig stimmt kaum
stimmt überwiegend stimmt gar nicht
stimmt manchmal

20. Ich arbeite im ....

(Beschäftigte bitte entsprechend der vergleichbaren Vergütungsgruppe ankreuzen)
mittleren Dienst höheren Dienst
gehobenen Dienst

21. Ich bin mit folgenden Aufgaben betraut ...
Eingliederungshilfe nach SGB XII im Sozialamt einschließlich der Entscheidungsvorbereitung über die Maßnahme Sonstiges
zuarbeitende Leistungen (fachliche Stellungnahmen; Erstellung von Teilhabeplänen) im Sozialdienst oder einem vergleichbaren Dienst (z.B. im Gesundheitsamt)

22. Seit wie vielen Jahren sind Sie an diesem Arbeitsplatz mit diesen Aufgaben betraut?
zwischen 5 und 7 Jahren seit mehr als 12 Jahren
zwischen 7 und 12 Jahren

23. Die Anteile meiner Arbeitszeit, in denen ich direkt mit THP und THK zu tun habe, beträgt ...
bis zu 20 % mehr als 50%
bis zu 50%

24. Ich bin ...
männlich weiblich

25. Ich gehöre zur Altersgruppe ...
20 bis 30 Jahre 51 bis 65 Jahre
31 bis 50 Jahre

26. Mein Arbeitsplatz ist in einer ...
Stadtverwaltung Kreisverwaltung

27. Ich habe folgende Anregungen, die zur Verbesserung der Teilhabeplanung beitragen ...


28. Ich habe folgende Anregungen, die in Bezug auf THP und THK zur Verbesserung meiner persönlichen Arbeitssituation beitragen ...


Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung. Über die Ergebnisse werden Sie nach der Auswertung informiert.



Dieses Formular wurde mit GrafStat (Ausgabe 2007/8 / Ver 3.49) erzeugt.
Ein Programm v. Uwe W. Diener 4/2008.
Informationen zu GrafStat: http://www.grafstat.de