Zweifel

It’s tempting to nestle in a comfort zone,
surrounded by people who look like us,
think like us, pray like us, vote like us.

Nancy Gibbs, TIME, May 1-8, 2017

Skeptiker behaupten nicht, sie bezweifeln

Als Ausgangspunkt der Betrachtung zum Skeptizismus wähle ich eine wichtige aktuelle Frage: Ist der drohende und teils schon spürbare Klimawandel menschengemacht? Die meisten Klimawissenschaftler bestätigen das. Die sogenannten Klimawandelskeptiker bezweifeln es.

Ein Skeptiker der Skeptikerbewegung setzt sich unter dem Titel „Klimawandel: Leugner, Skeptiker und Wissenschaft“ damit auseinander: „Nicht die Öl-Konzerne oder die Kohlelobby sind die größten Treiber des Kampfes gegen die Klimawissenschaften, sondern die Vertreter einer besonders extremen Variante des Neoliberalismus, die jede staatliche, überstaatliche oder sonstige gesellschaftliche Intervention als Teufelszeug und Weg in den Kommunismus oder in die Diktatur ansieht.“

Er schreibt ferner, dass die Wissenschaft in diesen Bereichen bekämpft und die Wissenschaftler verunglimpft würden und gleichzeitig Außenseiter ohne Erfahrung auf dem Gebiet als Kronzeugen vorgestellt würden. Wenn sich Klimawandelleugner als Klimawandelskeptiker bezeichneten, so werde der Begriff „Skeptiker“ missbraucht

In einer Erklärung vom 5. Dezember 2014 haben die Fellows of the Committee for Skeptical Inquiry dies festgehalten: Als wissenschaftliche Skeptiker zeigen sie sich besorgt über politische Bestrebungen, die Klimawissenschaft zu unterminieren. Sie sehen Leute am Werk, die die Realität negieren, die keinerlei wissenschaftliche Forschung betreiben oder aber Beweise, die ihren festen Überzeugungen zuwiderlaufen, für falsch halten. (“As scientific skeptics, we are well aware of political efforts to undermine climate science by those who deny reality but do not engage in scientific research or consider evidence that their deeply held opinions are wrong.”)

Wissenschaft wird zum Abstimmungsergebnis: „Anfang Juli haben zudem 36 Nobelpreisträger der Physik, Chemie und Medizin in Lindau eine gemeinsame Erklärung zum Klimawandel unterzeichnet. Eindeutiger geht es kaum.“

Dieser Standpunkt ist klar und vertretbar. Aber es bleibt ein Standpunkt und der sagt nur wenig darüber aus, wie er entstanden ist. Skepsis betont aber den Weg, nicht das Ziel. Wer sich in dieser Weise auf die Wissenschaft beruft – wohlgemerkt: auf die Wissenschaft, nicht auf die wissenschaftliche Methode –, verklärt den Stand des Wissens und macht ihn zum absoluten Maßstab.

Skeptizismus und Standpunkt bilden keinen Widerspruch für den, der – ganz im kantschen Sinne – Fragen der Wissenschaft von denen der Moral trennt. Man kann also ein Anliegen unterstützen und dabei zurückhaltend im skeptischen Sinn argumentieren. Dafür bildet eine Veranstaltung wie der March for Science aber kaum den richtigen Rahmen.

In der Demonstration ging es den „wissenschaftlichen Skeptikern“ folglich nicht um den Skeptizismus im eigentlichen Sinne, sondern darum, einen Standpunkt zu vertreten und auf diese Weise die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zu lenken. Der Skeptizismus blieb dabei leider ziemlich unsichtbar.

Wissenschaft ist offen und in Bewegung. Der Zweifel ist ihr Lebenselixier. Ein Skeptiker behauptet am besten gar nichts. Das heißt nicht, dass er der Beliebigkeit Tür und Tor öffnet. Damit stehen wir vor dem zentralen Problem, das der Skeptiker zu lösen hat: Wegweiser sein ohne Dogmatismus.

Für diese schwierige Aufgabe gibt es Rat von einem jüdischen Religionsphilosophen des Mittelalters: Moses Maimonides. Leider hat er nichts „Demonstrationstaugliches“ zu bieten. Aber nützlich sind seine Ratschläge doch: für die Auseinandersetzungen in Forschung und Wissenschaft, für die Pädagogik und für die  Meinungsscharmützel des Alltags.

Moses Maimonides

Von Moses Maimonides (1138-1204) stammt ein gut ausgetüfteltes System des skeptischen Argumentierens. Auch er hatte seine Hintergedanken dabei. In seinem Wegweiser für die Verwirrten wendet er sich an den Schüler und er will diesem letztlich den Weg zum rechten Bibelverständnis zeigen. Maurice Wolff (1992, S. IX) berichtet, dass Maimonides nicht für die große Menge oder für Anfänger in den Studien schreiben wollte, sondern für den religiös Gesinnten, in dessen Seele die Wahrheit der Gotteslehre bereits als Glaube eingedrungen sei, der sich aber auch philosophisches Wissen, vor allem die Lehren des Aristoteles, angeeignet habe und der Vernunft folgend durch die buchstäbliche Fassung des Gotteswortes in Verwirrung geraten sei.

Bezeichnend für die zurückhaltende Art dieses Skeptikers ist, dass er sein Werk als Wegweiser bezeichnet, nicht etwa als Leitfaden oder als Weg zur Wahrheit. Der Leser bleibt aufgefordert, den Wegweiser richtig zu lesen und den Weg zu seiner geistigen Vervollkommnung eigenverantwortlich zu beschreiten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Leser schließlich in noch größere Verwirrung verfällt.

Maimonides versucht also sich an etwas anzunähern, das in der Lehrer-Schüler-Kommunikation nur schwer zu erreichen ist: Begegnung auf Augenhöhe. Als literarische Form wählt er Briefe an den Schüler.

Der Wegweiser für die Verwirrten beschäftigt sich mit der Frage, ob die Welt urewig (Aristoteles) oder ob sie mit dem ersten Tag der Schöpfung neu entstanden ist (1. Mose). Ich gehe auf dieses Thema kurz ein, weil es auf die interessante Frage führt, inwieweit wir durch die Leistungsfähigkeit der Mathematik bei der Beschreibung der Welt dazu verleitet werden, sie für das Wesen der Welt zu halten. In diese Denkfalle kann nämlich nicht nur der Religionsphilosoph tappen, sondern auch der wissenschaftsorientierte Realist.

Stellen wir uns den Zahlenpfeil vor, auf dem die Folge der Tage markiert ist, ausgehend vom Tag der Schöpfung. Nach dem ersten kommt der zweite Tag, danach der dritte und so weiter. Diese nicht enden wollende Folge ist für uns unendlich und lässt sich durch den positiven Zahlenstrahl → repräsentieren. Den kann und den muss man sich nicht vollendet denken – er kommt nicht in Existenz. Anders ist es mit der Urewigkeit. Der negative Zahlenstrahl ← sagt uns, dass „sich das Geschehene in unendlicher Aufeinanderfolge ereignet“ (Maimonides, Wegweiser, Buch 2, Kapitel 13, 172.). Heute müsste dieser Prozess abgeschlossen, also in Existenz gekommen sein. Das übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Immanuel Kant nimmt sich der Sache in seiner ersten Antinomie an und kommt zum Schluss, dass man über so etwas wie die Urewigkeit der Welt am besten gar nicht erst nachdenkt. Maimonides sieht zwar ebenfalls, dass „bei dieser Frage – ich meine die Urewigkeit der Welt oder ihre Neuentstehung – ein strenger demonstrativer Beweis nicht erreicht werden kann und dass dies eine Stelle ist, die für die Vernunft eine Grenze bildet“ (Maimonides, Wegweiser, Buch 1, Kap. 71, 63). Aber sein Glaube bietet ihm einen Ausweg aus den Schwierigkeiten und gibt ihm eine Antwort: Gott hat mit der Welt auch die Zeit erschaffen.

Mir geht es nicht um die Klärung solcher metaphysischen Fragen, sondern um die skeptische Methode des Maimonides.

Maimonides zitiert Aristoteles: „Es zeichnet denjenigen aus, der gemäß der Wahrheit entscheidet, dass er seinen Gegnern gegenüber keineswegs feindlich gesonnen ist, sondern ihnen freundlich und gerecht begegnet, und so wie sich selbst behandelt, und zwar gemäß der Richtigkeit der Begründung; des Weiteren, dass er ihnen gleichermaßen zugesteht, dass ihre Begründungen ebenso richtig sein können wie die eigenen.“

In Buch 2, Kapitel 23 seines Wegweisers schreibt er: „Du sollst wissen, dass wenn du die Zweifel, die mit einer gewissen Ansicht notwendig verbunden sind, mit denjenigen vergleichst, die mit der entgegengesetzten Ansicht verbunden sind, und du dich entscheiden willst, welche von beiden weniger Zweifel hervorruft, dann solltest du weniger die Anzahl der Zweifel in Erwägung ziehen als vielmehr die Tatsache, wie gewaltig ihre Absurdität ist und inwieweit die Realität ihr widerspricht. Denn manchmal kann ein einzelner Zweifel gewaltiger sein als tausend andere Zweifel.“

Kurz gesagt: Die skeptische Methode liefert keine für jeden gültige Ja-nein-Entscheidung, kein schwarz oder weiß. Es geht um Gewichtungen und Grade der Glaubwürdigkeit. Welche Entscheidung schließlich getroffen, welcher Standpunkt bezogen wird, ist keine generell zu beantwortende Frage, sondern eine persönliche Angelegenheit: „Wenn du willst, kannst du dich von deiner Leidenschaft befreien, deine Gewohnheiten verwerfen und dich einzig und allein auf die spekulative Forschung stützen, um dadurch das vorziehen zu können, dem du eigentlich den Vorzug geben solltest.“

Der strategische Zweifel und was man dagegen tun kann

Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse den wirtschaftlichen Interessen entgegenstehen und wenn es darum geht, politisch unangenehme Entscheidungen zu verhindern, braucht der Interessenvertreter nur die Beweiskraft anzuzweifeln. Der Zweifel ist der Wissenschaft immanent. Es genügt, die sowieso vorhandenen Zweifel aufzugreifen, zu verstärken und richtig zu vermarkten. Der Skeptiker wird zum Händler in Sachen Zweifel. Der Zweifel dient seinem strategischen Ziel.

Diese Zweifel lassen sich gut vermarkten: Die  Medien gieren danach, denn Kontroversen sind guter Lesestoff.

Der Skeptizismus soll dem Wanderer Wegweiser sein, wenn es darum geht, Fakten von Pseudofakten zu unterscheiden, die Relevanz von Zweifeln zu bewerten und zu erkennen, „wie gewaltig ihre Absurdität ist“. Die größte Gefahr auf dem Weg sind die strategischen Zweifel, die dem Suchenden in manipulativer Absicht nahe gebracht werden.

Wer nach Hinweisen für die Bewertung von Zweifeln sucht, schaut am besten auf Problemfeldern nach, auf denen mächtige Interessen zusammenprallen: Rauchen, saurer Regen, Asbest, Ozonloch, globale Erwärmung. Das Buch „Merchants of Doubt“ von Oreskes und Conway (2010) regt mich zu folgenden Fragen an, deren Beantwortung dem Einzelnen helfen kann, faule Argumente aufzudecken und den rechten Weg zu finden.

  • Hat der Zweifler das nötige Fachwissen? Haben die Angriffe eine gesicherte wissenschaftliche Grundlage?
  • Wie sind Macht und Einfluss verteilt und wie ist der Zugang zu den Medien? Beispiel: Das George C. Marshall Institute wurde einst gegründet, um die strategische Verteidigungsinitiative (SDI) des Präsidenten Ronald Reagan gegen Angriffe durch Wissenschaftler zu verteidigen. Als es darum ging, den Treibhauseffekt klein zu reden, waren diese Leute aufgrund ihrer guten Beziehungen zum Weißen Haus wieder dabei.
  • Wird auf Gegenargumente eingegangen oder nur stur das immer Gleiche wiederholt (Holzhammermethode, Gehirnwäsche)?
  • Wird die Reputation der Gegenseite angegriffen? Gilt der Angriff nicht der These, sondern ihrer Quelle (Argument ad hominem)?
  • Welche Interessen werden vertreten? Welche Rolle spielen Politik und Ökonomie? Gibt es ein Netzwerk der Kritiker oder Anzeichen einer konspirativen Vereinigung? Beispiel: Leute, die die Wirkung des Rauchens verharmlosten, waren auch an den Diskussionen zum Ozonloch, zum Star-Wars-Programm (SDI) und zur globalen Erwärmung beteiligt. Stets bekämpften sie die wissenschaftlichen Belege und vermarkteten den Zweifel.
  • Gibt es Anzeichen für Ablenkungsmanöver und Verharmlosung? Beispiel: Zum Klimawandel tragen neben den CO2-Emissionen auch andere Faktoren bei: Staub durch Vulkanaktivitäten, Sonnenflecken, El Niño. Wer sich nicht auf die falsche Fährte setzen lassen will, kommt um eine Quantifizierung und gegenseitige Gewichtung der verschiedenen Einflussfaktoren nicht herum.
  • Werden schlüssige Beweise gefordert? Beispiel: „Es gibt keinen Beweis dafür, dass Zigarettenrauchen ungesund ist.“ Derartige Beweise gibt es im Allgemeinen tatsächlich nicht. Das Argument dient nur dazu, den anderen in die Defensive zu bringen.
  • Verwickelt sich der Angreifer in innere Widersprüche? Beispiel: Die Dokumente der Tabakindustrie zeigten, dass Rauchen schädlich ist. Öffentlich bestritten die Industrievertreter das.

Aber Vorsicht. Das alles sind zwar wichtige Punkte. Aber der Hinweis auf die Fragwürdigkeit einer Quelle oder auf ein verdächtiges Drumherum ist an sich noch kein überzeugendes Argument. Lassen wir dieselbe Vorsicht walten, wie sie Carl Sagan im Falle der Astrologie gezeigt hat. Letztlich geht es allein um die Gültigkeit der infrage stehenden Geltungsansprüche.

Und noch etwas. Wenn es um eine gut bestätigte Theorie geht, die darauf hindeutet, dass unsere Lebensgrundlagen und die der nächsten Generationen bedroht sind, wird man bei der Entscheidungsfindung das Vorsorgeprinzip (Prudent Avoidance) beachten. Es besagt, dass man Anstrengungen zur Vermeidung von Risiken auch dann unternehmen sollte, wenn die Größe der Risiken noch nicht zweifelsfrei bekannt ist. So verliert mancher strategische Zweifel an Gewicht.

Letzte Änderung: 31.5.2017

Literaturhinweise

Maimonides, Moses: Wegweiser für die Verwirrten. Eine Textauswahl zur Schöpfungsfrage mit einer Einleitung von Frederek Musall und Yossef Schwartz. Herder, Freiburg 2009

Oreskes, Naomi; Conway, Erik M.: Merchants of Doubt. How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming. 2010

Wolff, Maurice: Einleitung zu “Acht Kapitel – Eine Abhandlung zur jüdischen Ethik und Gotteserkenntnis” von Moses Maimonides. 1992

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Ein Kommentar zu Zweifel

  1. Timm Grams sagt:

    Im humanistischen Magazin schreibt Anna Beniermann am 31.Mai 2017 unter dem Titel SkepKon 2017: 30 Jahre kritisches Denken: „Um essentielle gesellschaftliche Themen wie Klimawandel, Energiepolitik und Medizin scharen sich zahlreiche Fehlvorstellungen, Verschwörungstheorien und ideologische Einschätzungen. Wie eine evidenzbasierte Kommunikation trotzdem funktionieren kann, wurde vom 30. April bis zum 1. Mai 2017 in der Berliner Urania diskutiert.“
    Und weiter: „Angekommen im Zeitalter von Fake News und alternativen Fakten, scheinen die Themen der GWUP den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden zu haben. Spätestens seit der amerikanische Präsident oder Parteien wie die AfD es mit den Fakten häufig nicht so genau nehmen, ist eine wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung mit Behauptungen jeglicher Art in der Öffentlichkeit besonders bedeutsam geworden. Seit 30 Jahren setzt sich die GWUP für kritisches Denken, das Aufdecken von Parawissenschaften und die Verbreitung von Vernunft ein.“
    Aber hoppla! Der Klimawandel war bereits Thema als ich noch in der Firma BBC arbeitete, die damals noch in der Kernenergie tätig war. Das Engagement der Firma war wohl auch von ökonomischen Interessen bestimmt, was die Aussagen gleichwohl nicht entwertet. Das war Ende der Siebzigerjahre. Spätestens mit dem Aufstieg der Partei „Die Grünen“ ist das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen, also noch vor Gründung der GWUP.
    Nehmen wir ein anderes Thema: die Homöopathie. Dieses Thema wird in der Gesellschaft schon seit zwei Jahrhunderten diskutiert, mit schwankenden Aufmerksamkeitswerten. Es ist also schon lange angekommen und nicht erst im „Zeitalter von Fake News“.
    Meist liegen die Informationen für eine solide Meinungsbildung schon lange vor. Der Empfänger muss sie nur richtig einordnen; er muss für sich zu einem Standpunkt kommen. Dabei hilft das kritische Denken. Dieses zu propagieren, in der Pädagogik und für Alltagsentscheidungen nutzbar zu machen, das halte ich für die Aufgaben eines Skeptikers.
    Wie wär’s mit etwas Neuem? Springer schreibt in seinem neuesten Einwurf (Spektrum der Wisssenschaft 6/2017, S. 29): „Der Erde wird das Wasser knapp.“ – Aber so neu ist das Thema nun auch wieder nicht. Ende der Siebzigerjahre hat mich eine Mitteilung beunruhigt, in der es um die Wasserknappheit im Hessischen Ried ging und darum, dass man dieser Knappheit durch die Förderung von fossilem Grundwasser aus über hundert Metern Tiefe begegnen könne. Es ging um die Ausbeutung einer erschöpflichen Ressource, so wie heute auch.

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