Klimakonferenz: kein Grund für Fortschrittsoptimismus

Frau stellt fest, dass sich im Supermarkt der Packungsinhalt der Sahne von bislang 200 g auf 150 g verringert hat, bei gleichem Preis. Sie ist verärgert über die verschleierte Preiserhöhung um immerhin 33%. Nach einer kleinen Rechnung fügt Mann hinzu: Der Anteil der Verpackung am Gesamtprodukt, hauptsächlich Kunststoff, hat sich um 10% vergrößert.

Ebenfalls ernüchternd angesichts der prekären Situation ist, dass sich ein Tempolimit von 130 km/h nicht durchsetzen lässt.

Das mögen Peanuts sein. Aber es sind Zeichen dafür, dass wir unverdrossen an der Plünderung des Planeten arbeiten.

Auf der anderen Seite gibt es Ideen zur Rettung des Planeten haufenweise. Die Diskussion zum Hoppla!-Artikel Gute Ideen gefragt leitet über zu der Frage, inwieweit gute Ideen auch tatsächlich umgesetzt werden.

Die Begeisterung für die Umstellung der Wirtschaft von fossil auf solar beruht auf einer theoretischen Abschätzung der Potenziale von Solar- und Windenergie. In der Praxis ist die Erreichung der Ausbauziele offensichtlich nur gegen große Widerstände möglich. Es wird zu mehr Dirigismus kommen: „Erreichen [die Bundesländer] ihr Flächenziel nicht, treten die landesspezifischen Abstandsregeln außer Kraft.“ Die Zwangswirtschaft ist dann nicht mehr fern. Der Liberalismus hebt sich selber auf. Das sind keine guten Aussichten für die Demokratie.

Solange wir aus dem Vollen schöpfen können, macht sich der Liberalismus sehr gut. Jetzt, wo die Grenzen des Wachstums in Sichtweite sind, gerät auch der Liberalismus in die Krise. Nicht nur innerhalb der Staaten sorgt er für wachsende Ungleichheit, sondern auch zwischen den Staaten. Die Debatten auf der 27. UN-Klimakonferenz sind entmutigend.

Die 27. UN-Klimakonferenz 2022 in Ägypten ist gestern, am 20.11.22, nach langem Gezerre, quasi ergebnislos zu Ende gegangen.

Als Ausweg aus der Verklemmung bietet Mojib Latif (Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome) die Idee einer „Koalition der Willigen“ an, verbunden mit Strafzöllen gegenüber den Unwilligen. Das widerspricht natürlich dem Freihandelsgedanken.

In den vergangenen Jahrzehnten war alles gut, was der Globalisierung dient – grenzenloser Liberalismus eben. Zur Zeit ist Abschottung angesagt. Manchem Liberalen können die Grenzen jetzt gar nicht hoch genug sein, die Sanktionen nicht weitgehend genug gehen. Das ist mit dem Liberalismus unvereinbar, es ist die Zeitenwende.

Hintergrund: Wenn wir ein Gefühl dafür bekommen wollen, um welche Größenordnung es bei der Energiewende geht, kommen wir um ein paar Zahlen nicht herum.

Der Endenergieverbrauch in der BRD liegt bei 2.500 TWh/a. Nahezu je 30% entfallen auf die Sparten Industrie, Haushalte und Verkehr. Etwa 15% gehen an Gewerbe, Handel und Dienstleistungen.

Unter bestimmter Annahmen ergibt sich in der BRD ein theoretisches Potential für die Windenergie-Nutzung an Land von 2.900 TWh/a. Das technisch-ökologische Potenzial, bei dem u. a. auch der besondere Artenschutz zu berücksichtigen ist, fällt erheblich kleiner aus.

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12 Antworten zu Klimakonferenz: kein Grund für Fortschrittsoptimismus

  1. Frank Wohlgemuth sagt:

    „In der Praxis ist die Erreichung der Ausbauziele offensichtlich nur gegen große Widerstände möglich. Es wird zu mehr Dirigismus kommen: „Erreichen [die Bundesländer] ihr Flächenziel nicht, treten die landesspezifischen Abstandsregeln außer Kraft.“ Die Zwangswirtschaft ist dann nicht mehr fern. Der Liberalismus hebt sich selber auf. Das sind keine guten Aussichten für die Demokratie.“
    Damit beschreiben Sie gerade die Entwicklung, die ich in einem anderen Beitrag als Weg in die Ökokratie bezeichnet habe.

    „Unter bestimmter Annahmen ergibt sich in der BRD ein theoretisches Potential für die Windenergie-Nutzung an Land von 2.900 TWh/a. Das technisch-ökologische Potenzial, bei dem u. a. auch der besondere Artenschutz zu berücksichtigen ist, fällt erheblich kleiner aus.“
    Den besonderen Artenschutz, ich vermute, dass sie sich da auf Vogelverluste beziehen, können wir eigentlich weglassen.

    Ich kenne die Problematik ganz gut von den Freileitungen, deren „Fängigkeit“ ich in den 80ern einmal grob hochgerechnet habe – ich kam damals für das Gebiet der BRD auf die selbe Größenordnung, wie sie für die mediterranen Singvogeljagden angeben wurde, und besonders der Federführende dieser Arbeit war sehr empört, weil er befürchtete, keinen Anschlussauftrag mehr zu bekommen, wenn wir derartig hohe Zahlen produzierten.

    Das Schreckgespenst, mit dem die EVUs, die vom Land dazu verdonnert waren, diese Untersuchungen durchführen zu lassen, damals drohten, waren die ungeheuren Kosten, die bei unterirdischen Leitungen entstanden – die wurden mit einer vergleichbaren Technik zu den Überlandleitungen in riesigen Tunneln verlegt. Kleiner Scherz am Rande: Die Firma F&G, der größte Produzent für die benutzten Kabel im Leitungsbau, hatte damals ein direkt erdverlegbares Kabel für 380KV-Leitungen entwickelt, das die Kosten für unterirdische Leitungen drastisch reduziert hätte. Allerdings kam von Seiten der EVUs die klare Botschaft an F&G, dass sie keinen Meter ihrer anderen Leitungen mehr verkaufen würden, wenn sie dieses Kabel öffentlich bewerben würden (ich hatte zufällig jemanden aus dem Direktorium von F&G in der Bekanntschaft).

    Die Zahlen von damals ließen sich auch heute nicht einmal ansatzweise verifizieren, weil es diese Bestände nicht mehr gibt. Nur als Beispiel: Die Untersuchung fand in den Elbmarschen statt, da war der Kiebitz noch eine Charakterart dieser Landschaft, obwohl es die Elbmarschen schon kaum noch gab, weil es bereits mehrheitlich Elbäcker waren, die erfolgreich trockengelegt waren. Kiebitze gibt es da heute nur noch sehr wenige.

    Das hat aber weniger mit der Fängigkeit der Leitungen zu tun als mit dem rasanten Biotopverlust durch die Versteppung der Landschaften durch die immer noch zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft. Unsere Aufmerksamkeit für die Biologie wird entweder durch die Ähnlichkeit der Lebewesen mit uns selbst getriggert oder durch ihre Schönheit. So kennt der Normalbürger ziemlich viele unserer Wirbeltiere, besonders, wenn sie ein Fell haben, schwieriger wird es schon, wenn sie stattdessen Federn haben, von den Insekten kennen wir einige besonders große und farbenprächtige Käfer wie den Goldlaufkäfer und natürlich die bunten Schmetterlinge. Spinnen sind garstig, und da kennt kaum jemand mehr als die Gartenkreuzspinne. Für die Schmetterlinge pflanzen wir uns sogar einen „Schmetterlingsbaum“ aus den Tropen in den Garten, weil sich an dessen Blüten die großen bunten Schmetterlinge treffen. Wenn sie denn da sind. Die wichtigste Pflanze für jeden Schmetterling ist nämlich die, von der seine Larven leben, und genau die gibt es in der aufgeräumten Landschaft kaum noch. Mit den anderen phytophagen Insekten ist es genauso, so dass nicht nur den Vögeln das Futter ausgeht – auch die Spinnen nehmen rapide ab.

    Bis auf die Körner, mit denen wir sie im Winter in unseren Gärten füttern, geht den Vögeln also das Futter aus und deshalb gehen die Bestände nach unten, nicht wegen Windrädern und Stromleitungen. Und während ich mir bei der Argumentation, in der der Artenschutz gegen Arbeitsplätze aufgerechnet wurde, regelmäßig an den Kopf
    geschlagen habe, gehe ich davon aus, dass langfristig der Artenschutz auch ohne eine besondere Berücksichtigung eher von Klimainvestitionen profitiert als dass er unter diesen leidet.

  2. solar sagt:

    Wir werden am Ende ein Drittel der Primärenergie einsparen: 1000 TWh. Deshalb ist der Anteil der Erneuerbaren immer so klein. Alles was wir derzeit fossil nutzen verliert ja 2/3…

    Fakten

    Wird die Energie auf Basis von Wasserkraft, Biomasse, Biogas und biologisch abbaubaren Abfällen uneingeschränkt zu den erneuerbaren Energien hinzugezählt, lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Primärenergie-Versorgung der EU-28 im Jahr 2016 bei 13,6 Prozent. Nach Angaben der IEA entfielen davon 64,8 Prozent auf Biomasse, Biogas und biologisch abbaubare Abfälle, 21,3 Prozent auf neue erneuerbare Energien (Geothermie, Solar-, Wind- und Meeresenergie) und 13,9 Prozent auf Wasserkraft. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die traditionelle Nutzung von Biomasse und auch die Nutzung der Wasserkraft nicht immer nachhaltig sind. Vor allem die Nutzung der Wasserkraft durch große Staudämme geht häufig mit negativen ökologischen Folgen einher. Das Gleiche gilt für Biokraftstoffe, bei denen die Ökobilanz stark von der Rohstoffbasis sowie der Herstellung und Herkunft (insbesondere der Anbaufläche) der Biokraftstoffe abhängt.

    Datenquelle

    IEA World Energy Balances database © OECD/IEA 2018, http://www.iea.org/statistics

    (Moderator: Der Text wurde stark gekürzt und redaktionell überarbeitet.)

  3. John Solar sagt:

    Na dann woll ma jetzt doch mal noch den World Energy Outlook 2022 der IEA dagegen stellen, trotz Ukraine Krieg.

    Deswegen wird ja Wind/PV wie blöd zugebaut. Deshalb ist jetzt die Welt bei einem Anteil von 13,47 % Renewables in 2016 nur bei 10,93%.
    Das mag nach wenig aussehen, aber gemessen am Weltenergieverbrauch ist das wirklich gewaltig!

    EU-27 ist jetzt bei 18,57% in 2021 vs 13,6 % in 2016 (trotz Trump, trotz Putin, trotz Emirates, trotz Brasilien, trotz……..)

    Leider setzen einige Länder (überwiegend Autokratien) wieder mehr auf Atomenergie, evtl hat das aber auch Strategische und Militärische Gründe.

    Für Deutschland sehe ich dank des schlechten Lastfolgebetriebes der alten AKW keine Anzeichen:
    https://www.tab-beim-bundestag.de/news-2017-05-05-lastfolgefahigkeit-deutscher-kernkraftwerke.php –> dort das Hintergrundpapier 21
    […]
    Die andere Seite dagegen stellte fest, dass KKW durchaus die technischen Möglichkeiten eines flexiblen Betriebs aufweisen würden und demzufolge ideale
    Partner seien, um eine gesicherte Stromversorgung auch in einem Stromsystem
    mit einem hohen Anteil fluktuierender EE aufrechtzuerhalten.

    Quellen:
    ● Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER): Verträglichkeit von EE und Kernenergie im Erzeugungsportfolio, Hundt et al. 2009, S. V)
    ● Maurer/Haubrich (2010, S.44): Laufzeitverlängerung für KKW – Risiko
    oder Chance für die EE?
    ● Areva (2010, S.4)
    https://iea.blob.core.windows.net/assets/830fe099-5530-48f2-a7c1-11f35d510983/WorldEnergyOutlook2022.pdf

    (Moderator: Gekürzt)

    • John Solar sagt:

      tendenziös gekürzt, wieso fehlt der Teil mit dem Systemkonflikt KKW vs Erneuerbare?

      A) Ökonomie
      B) Sicherheit
      C) höhere Störanfälligkeit
      D) häufigerer Stillstand
      E) erstmal ertüchtigen
      F) Brennstoffkosten
      G) weltweit keine Erfahrung mit dieser Betriebsweise

      ???

    • Timm Grams sagt:

      „Tendenziös gekürzt“, den Schuh ziehe ich mir nicht an. Ich habe weggelassen, was man in den angegebenen Quellen finden kann. Ihre Interpretationen habe ich unangetastet gelassen. Sollte mir dabei ein Fehler passiert sein, korrigieren Sie ihn.

      Ich lasse in meinem Blog auch lange Kommentare zu. Kommentare, die die Länge des Hauptartikels weit überschreiten, laufen Gefahr, gekürzt zu werden.

    • John Solar sagt:

      Na ja, ich bin mir nicht sicher ob irgendjemand ihrer Mitleser die 120ig Seiten auch nur annähernd lesen wird, deshalb hab ich schon die beiden Seiten versucht etwas ausgewogener in Auszügen darzustellen.
      Vielleicht bin ich wieder etwas über das Ziel hinausgeschossen damit.

      Am Ende ist für mich eigentlich klar, das die Show die z.b. Sarma/Wendland/Nuklearia in den GWUP Artikeln abziehen nur zur Belustigung der eigenen Filterblase stattfindet… die Energiewirtschaft und die Regierung haben eigentlich andere Interessen, die EU eigentlich auch… (ihr zweiter Astroturfing Artikel zeigt ja sogar die Hinter/frauen/grüne/Männer)

      Grade weil die AKW auch nicht an den Spitzenlast Preisen des Spotmarktes mitvedienen siehe Baseload Contracting, bin ich mir nicht mal sicher ob die gerade extra gut verdienen, die Brennelemente noch auszulutschen, ok,.
      Das lasse ich mir eingehen, da mach ich mit… (bei mehr aber nicht…)

      Thx for your Support

  4. Kalle sagt:

    Ich finde folgendes Klasse, genau so empfinde ich ja auch diese Webseite hier, ein Versuch sich der Realität/Wahrheit halbwegs unvoreingenommen anzunähern

    Zitat:

    „Die Wahrheit“, Warnungen & Hinweise:

    1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind „altmodisch-textorientiert“ und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.

    2) Wenn Sie hier „Die Wahrheit“ suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, „Die Wahrheit“, sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den „anderen Wahrheiten“ auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen „Echoraum“ der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern! Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.

    3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.“

    http://www.bund-rvso.de/nuklearia-nuclear-pride-neue-akw-propaganda.html

  5. MF sagt:

    „Jetzt, wo die Grenzen des Wachstums in Sichtweite sind….“

    Momentan habe ich eher den Eindruck, dass wir wirklich glauben innerhalb kürzester Zeit auf eine „grünes Wachstum“ umzustellen.

    Zahlen wie ein „theoretisches Potential für die Windenergie-Nutzung an Land von 2.900 TWh/a“ des Bundesumweltamts sollen wohl auch diesen Eindruck vermitteln.

    Das hierbei eine Installierte Leistung von 1.190 GW auf einer 13% der Landesfläche angenommmen wird, zeigt wie weit das von der Realität weg ist.
    (2021: ca. 70GW (onshore+offshore) installliert auf weniger als 1% der Landesfläche).

    Der Glaube an das grüne Wachstum ist aber natürlich wichtig: So können wir ganz beruhigt weitermachen wie bisher.

    • John Solar sagt:

      Was ham wir den nun hier wieder für schlecht belegte „Alternative Fakten“ ?

      Kürzlich hat auch ein alternder Physiker auf einer Sitzung mit überschnappender Stimme mir gegenüber behauptet wir müssten komplett Deutschland mit PV Modulen vollpflastern, und „selbst dann“ würde es nicht reichen…

      Wenn man halt bei der technischen Entwicklung vor 20 -30 Jahren stehen geblieben ist mag das sein.

      Energiewende (ausstieg aus fossil/atomarer Energie) ist eine Kombi aus:

      Wind
      Photovoltaik/Solarthermie
      Wasserkraft
      Biomasse (z.b. Biogas/Holz/Scheisse)
      Geothermie
      grünen Gasen Power2x
      Gezeitenkraft
      plus für die Windarmen Zeiten oder Lastspitzen (aka Afd Dunkelflauten die uns den Blackout bescheren)

      Pumpspeicher
      Gasspeicher
      Batteriekraftwerke
      Schwungradspeicher
      E Autos
      Heimspeicher (sowohl Batterie als auch Wärmepufferspeicher)

      https://www.sfv.de/was-bedeutet-zwei-prozent-der-landesflaeche

      Grünes Wachstum, Ökokratie, fehlt nur noch das Narrativ Ökodiktatur….

      Ich will nicht weitermachen wie bisher, d.h. ich brauche keine fossil/atomare Energie mehr und fühl mich gut dabei.

      Es geht hier um eine Transformation/Disruption ob man diese Worte jetzt mag oder nicht sei dahingestellt, weil es aber jetzt auch um eine Menge Geld geht macht eigentlich die ganze Welt mit, gerne mal die Renewables im Energy Country Profile anhaken und sich ein paar Länder der Welt hinzufügen.

      Oder Bücher lesen oder spezielle Vorträge ansehen

      2052 von Randers (2012)
      Faktor 5 von „von Weizsäcker“ (2009)
      The Great Disruption in Transport and Energy von Seba Tony (2014)
      Sonnen Strategie von Dr. Scheer (1996)

      Kanal Ingenieurskunst:
      https://www.youtube.com/@ingenieurskunst4959
      Quaschning bei einem Vortrag von Buderus (dürfte denen nicht schmecken)
      https://www.youtube.com/watch?v=XkjMSEv5tQg
      Quaschning bei BBWind
      https://www.youtube.com/watch?v=rYoFYAXovLI
      Tony Seba Rethinking the Future
      https://www.youtube.com/@tonyseba/playlists

      Fazit: Niemand spricht von weitermachen wie bisher, außer die Verweigerer die sich nicht anpassen oder umstellen wollen, meistens Menschen, die zu ihrer Lebzeit alles genommen haben
      Häuser, Autos, Fernreisen, gute Nahrungsmittel etc…

      Das andere Extrem sind jetzt die KlimaAktivistInnen oder die mit 80 Kmh auf der Straße rumdüdeln oder Fahrrad Fahren mit überdimensionalen Lastenrad, aber natürlich nicht bei Schnee und Eisregen.

      Meiner Meinung nach sehen diese Leute vor lauter Panik die Lösungen nicht mehr und denken der Verzicht, der viel zu spät kommt und bei dem 90 % der Weltbevölkerung nicht mitgehen wird (insbesondere die nicht so wohlständigen Länder, die noch gar nichts hatten)

      Soll halt jeder seinen Protest nach außen Tragen wie gewünscht, ich protestiere leise, hab alles umgestellt und geh jetzt meinen abgeordneten bei jeder Gelegenheit auf den Sack.

      Ich schick dem Hr. Professor Grams mal ein paar Scans aus dem 2052, vielleicht kriegt er ja daraus einen schönen Lösungsorientierten Artikel hin, dort wird auch ziemlich schnell klar, wir sind weder die einzigen die um das Problem wissen, nachdenken.

      Alleine wen man weiss wie das Thema Überfischung der Meer schon vor vielen Jahrzenten angeganenen wurde, bzw. wie wenig wir dann final wirklich wissen weil manch Indexe viel zu kurz erhoben sind, große Teile der Welt gar nicht erfassen etc etc….

      Das komplexe dynamische System Erde und Mensch, Öko/Biosphäre muss in eine Balance kommen, aber sicher nicht über die „Schule der Verzichtsprediger“ die bei ihrem eigenen Verzicht dann reichlich spät dran wären…

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